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Phonologische Bewusstheit

Phonologische Bewusstheit bezeichnet eine bestimmte Form des Sprachbewusstseins und stellt den wichtigsten Teilbereich der phonologischen Informationsverarbeitung dar. Er beinhaltet die Leistungsfähigkeit bei der Aufnahme, der Verarbeitung, dem Abruf und der Speicherung von sprachlichen Informationen Wissen über die lautliche Struktur der Sprache zu verwenden.
Dabei muss die Fähigkeit sich vom Bedeutungsinhalt der Sprache zu lösen vorhanden sein um zu begreifen, dass Sätze aus Wörtern, Wörter aus Silben und diese aus Lauten aufgebaut sind.
Man unterscheidet zwei Aspekte:

Die Lautstruktur von Wörtern analysieren, synthetisieren und manipulieren zu können, ist die Grundvoraussetzung beim Schriftspracherwerb.
Wer hier schon im Vorschulalter Schwierigkeiten hat ist beim Lesen- und Schreibenlernen gefährdet eine Lese- Rechtschreibstörung/ Legasthenie zu entwickeln.
Etwa 2/3 der Personen, die später eine Lese- Rechtschreibstörung entwickeln, könnten bereits im Vorschulalter anhand von Schwächen in der phonologischen Bewusstheit erkannt und behandelt werden (Barth/Gomm2004; Jansen et. Al. 1999)
So kommt der Prävention im Bereich der phonologischen Bewusstheit eine maßgebliche Rolle im Schriftspracherwerb zu.